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Die Musherzeitung sagt: Vielen Dank! und Tschüss!

Musherzeitung-Sep09-Jan10-webUnsere Reisen zu den Schlittenhunden, unsere Bilderchen und unsere Texte dazu haben vor allem im Januar die Musherzeitung bei vielen Blogrankings ganz nach vorne gebracht. Die meisten Zugriffe hatten wir allerdings immer dann, wenn wir vom Schreibtisch aus recherchierten. Man kann nicht alles haben. Deshalb werden wir nun wohl eine mindestens 10 tägige Pause machen; denn wir sind wieder unterwegs - übrigens mit www.unterwegs.biz - zu den Hunden ...

Musherzeitung-31012010In unserem myblog-Universum ist die Musherzeitung seit einiger Zeit regelmäßig in den TOP 10. Gestern hat sie es sogar in die TOP 5 gebracht. Sie folgt damit (fast) der www.windhundzeitung.de. Die hatte es allerdings in der letzten Saison mit einer EM nur 125 km von BI entfernt etwas einfacher und war sogar tagelang ganz oben.

Ein bisschen Bestätigung holen wir uns natürlich auch aus den Besuchen & Zugriffen. Unsere Reisen zu Rennen, die wir vorher noch nicht besuchten, haben unsere Leser offensichtlich genau so interessiert wie uns selbst ...

Ein bisschen folgen wir (natürlich) auch dem Trend. Dort wo Vieles und Neues los ist, ist man einfach lieber als dort wo immer wieder das Gleiche passiert - zumindest wenn man neugierig ist. Und das ist die Musherzeitung - wenn es um Hunde geht ...

Wir sind dann mal (wieder) weg ...
1.2.10 08:16


Wyoming Stage Race: Streeper - Doppelschlag!

Buddy und Lina vorne!

Eigentlich sind wir schon längst unterwegs ... aber von den vielen Infos, die uns heute erreichten, hat natürlich diese voll eingeschlagen: Streeper Team 1 AND 2 führt beim Wyoming Stage Race - und dort gibt es richtig CASH!!!

Von wegen eine andere Welt: Sprint & Long Distance ...!

Die Streepers sind erfahrene Musher, die wissen offensichtlich wie es geht. Man, am liebsten wären wir auch dort ...!

Read more: wyomingstagerace
Auch "mushing" berichtet: Streeper Team 1 and 2 in front ...

Hier steht, wie es geht, mit viel Arbeit: Streeper Blog. Von nix kommt nix!

Und wie klug die die erste Etappe "versägt" haben, cool! Professionals ...!
1.2.10 17:47


Wyoming Stage Race & Femundlopet

Buddy & Lina schlagen wieder zu!

Beim wyomingstagerace haben Buddy Streeper und Lina Gladh (seine Freundin) mit ihren Hunden wieder zugeschlagen ... und Etappe drei gewonnen.

Man kann sich beim Wyoming Stage Race auch auf eine Mail-Liste setzen, dann erfährt man die Ergebnisse hautnah ... Gänsehaut - nah!

Ob das nicht auch für hiesige Rennen möglich ist?

Offiziell heißt das Rennen: IPSSSDR "International Pedigree Stage Stop Sled Dog Race"

Femundlopet - letzte Trainingseinheit!

So jetzt ist aber Reisetag angesagt ... die warmen Socken sind gepackt, es kann los gehen.

Über unsere Reise nach Röros zum Femundlopet kann man hier 1.000-Kilometer-durch-den-Polarwinter mehr erfahren.

Bernhard Schucherts letzte Trainingseinheit: "Komme gerade von einem Schneelauf zurück. Eineinhalb Stunden müssen jetzt reichen ..." Das ist uns schon in Frankreich aufgefallen: Langdistanzler haben im Schnitt einige Kilos weniger und sehen fast alle ziemlich trainiert und fit aus ... wie der Herr so's Gescherr ...

La Grande Odyssee - 12 Emil Inauen, CHUnd das sagt Emil Inauen (Foto) über Bernhard sinngemäß: er habe das Rennen schon so oft nicht nur gefinisht, sondern war oft genug bester Nicht-Norweger und habe das IDITAROD bereits erfolgreich bestritten. Zeit, sich selbst in den "erweiterten Favoritenkreis" zu stellen, so Emil.

Und was sagt Emil Inauen zu seinen eigenen Chancen? Das letzte Jahr wäre für Barbara & Emil voller Stress und ein kompletter Neuanfang in Norwegen gewesen. Da kam das Training etwas zu kurz. Trotzdem haben seine Hunde beim La Grande Odyssee Unglaubliches geleistet. Ob die das beim Femundlopet wiederholen können sei fraglich ...

Ein Auge auf die Position der beiden in den Ergebnislisten sollte man schon mal werfen. Eigentlich dürften "nur" norwegische Musher (die Besten - nicht nur - Europas!) vor ihnen sein. Aber das Rennen ist lang, die Trailbeschreibung berichtet über tiefe Trails und zahllose Overflows über den vielen Seen die als Trail genutzt werden ...
2.2.10 08:23


Femundlopet: Morgen geht es los ...

Robert-SörlieEin bisschen kann man es noch erahnen, die Schmerzen, die Robert Sörlie hatte als er sich beim La Grande Odyssee verletzte. Jetzt, kaum drei Wochen danach, steht er in Röros vor dem Mikro nachdem er sich die Startnummer abhgeholt hatte. Robert Sörlie hat alle Femundlopets bisher bestritten, 20 Jahre lang Jahr für Jahr. Kein Wunder, möchte er das auch im 21. Jahr so halten ...

Dafür wird Emil Inauen nicht starten. Wir haben heute zwar Barbara gesehen, hatten aber keine Gelegenheit mit ihr zu reden. Es heißt Emil Inauen sei krank, Barbara wird sein Team fahren. Man darf gespannt sein ...

KristinAuf unserer Fahrt gestern ab ca. 24:00 hr bis 4:30 Nach Röros zu unseren Gastgebern Kristin Aasheim, Odd Kjösnes, Ella und Muus (der Elchund), um einen Hund stellvertretend für die anderen zu nennen, hatten wird etwas über 30 Grad minus und teilweise Schneetreiben. Morgen wird es um 12 Uhr mit der langen Strecke los gehen. 12 Hunde sind zugelassen. Die 400 Kilometer Runde wird übermorgen, ebenfalls um 12:00 Uhr in Röros gestartet - hier mit 8 Hunden. Unsere Gastgeberin wird auch starten. Wir drücken - natürlich - die Daumen ...

Odd... mehr dazu später ...
3.2.10 21:35


Kurz vor dem Start

Heute um 8:00 Uhr hat es ca 7 Grad minus und es hat heute Nacht en bisschen geschneit. Bernhard & Carola haben die Hunde versorgt und packen gerade. Dann gibt es uehstueck und dann geht es nach Røros. Wir sind etwa 15 Kilometer davon entfernt. Die Musher sollen bereits um 9:00 Uhr dort sein. Um 12:30 geht ist der Start. Anders als sonst, wird nicht nachts und mitten in der Stadt gestartet. Da soll auch auf die im naechsten Jahr stattfindende WM vorbereiten. Man rechnet mit so vielen Leuten, dass ein Start am Tage sinnvoller - auch fuer den weiteren Rennverlauf - ist.

Die Anspannung bei Bernhard haelt sich in Grenzen - im Gegensatz zum Berichterstatter, der heute Nacht - in Erwartung dessen was die naechsten Tage passieren wird - fast kein Auge zumachte. Schom beim Ausziehen der Icebreaker Unterwaesche und Hineinschluepfen in den Mountain Equipment- Schlafsack haben sich die Eneriestroeme in kleinen Lichtblitzen entladen. Das laesst auf tolle Fotos in den naechsten Tagen schliessen ...

Wir werden sehen - bis bald ..
4.2.10 08:27


Robert Sörlie fährt sein eigenes Femundlopet

Start-Leaddog-01b... endlich Internet! Und etwas Zeit. Aber wir haben in Norwegen schon fast 1.000 km auf der Straße zurückgelegt und hatten kaum Zeit, uns um unsere Berichterstattung zu kümmern. Und dabei sind Bernhards Kilometer auf dem Trail noch nicht einmal eingerechnet.

Das Wetter hier ist beständig: fast immer - 7 Grad, fast immer Wind bis Sturm und fast immer Schnee. Gott sei Dank nicht all zu ergiebig ...

Die Femundlopet-Trails sind von der "soften" Sorte, was die Beschaffenheit betrifft - aber hart für Musher und Hunde ...

Vor allem die Strecke nach Sorvollen ging in die Vollen!

Was das Rennen betrifft, es besteht aus zwei Rennen, eines veranstaltet Robert Sörlie für sich, das andere die anderen Musher. In Sorvollen hat Robert gebootet, gefüttert und sich wieder höflich verabschiedet. Damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Alle haben sich auf etwa 4 Stunden Pause eingerichtet.

In Tynset ist er mit haushohem Vorsprung eingerollt.

Aber auch Robert Sörlie muss seine 20 Stunden Pause machen, bis Grimsbu. In Tolga gibt es dann für alle eine 8 Stunden-Pause bevor es dann nach Röros auf die letzten 100 Kilometer geht.

Landschaftlich ist die Gegend hier ein echtes Märchenland für Musher. Im Radio haben sie berichtet, dass sich in den letzten Jahren etwa 100 Musher hier angesiedelt haben - kein Wunder ...

Und dass das Femundlopet in 2011 eine Weltmeisterschaft sein wird, ist auch eine Imageaufwertung für das Rennen in der regionalen Öffentlichkeit. Die mehr und mehr das Femundlopet als Highlight für die Region sieht.

Übrigens beim 400 KM - Femundlopet liegt unsere Gastgeberin Kristin Aasheim ganz vorne. Haben wir schon erzählt, dass wir die Musherin bereits anno Tobak in Pfitsch, in Jämijarvi, in Fairbanks ... gesehen haben ...?!

Sie hat sogar noch die tollen, massiven Medaillen.

Bernhard rollt sich momentan noch ein. Er ist genau so müde wie der Berichterstatter. Immerhin haben wir auf der Hinreise - ein Tag vor dem Rennen - erst ab ca. 5 Uhr morgens unser Nachtlager aufgeschlagen. Das nächste Mal sollte vielleicht doch etwas großzügiger geplant werden.

Auf der Etappe Drevsjö-Sorvollen musste Bernhard leider Hobbit aus dem Team nehmen - Diagnose: Schulterprobleme.

Die Ergebnisse sind live auf www.femundlopet.no einzusehen, mit allem Drum-und-Dran
5.2.10 21:24


Terry Streeper sagt ...

Nicht nur wir haben uns gefragt, ob die Streepers verschiedene Teams trainieren. Zwei für das Wyoming Stage Race, zwei für die kürzeren Sprintrennen.

Wir haben einfach Terry gefragt, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass die Streepers tatsächlich so viele Hunde für die Sasion vorbereiten. Lest selbst, was Terry sagt:

Hi
Same dogs for Rondy, not racing ONAC going to Yellowknife.
Terry


Warum sonst keiner auf die Idee gekommen ist, einfach dort zu fragen wo auch die Antwort her kommen kann ...
5.2.10 21:47


GPS-Test ...

Immer mehr Rennen wollen Schritt halten mit der aktuellsten Technik. Teilnehmerlisten, Ergebnislisten zeitnah bis live sind manchen nicvht genug. Beim LGO schon gesehen, wird auch beim Femundlopet ein GPS-Test durchgeführt. Das Amudsen Race wird folgen und das Finnmarkslopet auch.

Beispiele, die zur Nachahmung auffordern ...

Aber da sind wir wohl die einzigen, die dauernd fordern ... nur so kann man heute Rennen interessant machen. Ergbnisse vom Wochenende interesieren heute einige Tage später schon kaum noch einen ... außer den Teilnhmern ...
5.2.10 23:02


Nacht beim Femundlopet

Nacht-FemundlopetDer Femundlopet - Checkpoint in Tynset wird heute Nacht durchgehend geöffnet haben. Das hat sich auch bei den Einheimischen herumgesprochen. Hier ist was los ...

Ansonsten ist so langsam auch für den Erstling Routine eingetreten. Die Musher fahren ihre langen Kanten, versorgen danach ihre Hunde (mit zunehmender Länge des Rennens immer sorgfältiger) und ein bisschen auch sich selbst. Schlafen ist beim Femundlopet nicht bzw. kaum angesagt. Die vier Stunden Durchschnittspause sind schnell rum ...

Pasi-und-Papa-KanervaAch ja, beim 400er Femundlopet laufen auch Pasi Kanervas Hunde mit. Und zwar ganz prominent. Pasi hat seine Hunde an einen Extremsportler aus Belgien vermietet und den Burschen 10 Tage eingearbeitet. Jetzt fährt er das Femund 400! Mit dabei ein Kamerateam, das auch diese Episode - wie so viele andere - aufzeichnet. Pasi und Papa Kanerva haben wir in Röros gesehen. Beide überglücklich, denn der Job soll gut dotiert sein. Der Name des Belgiers Tom Waes. Wir sitzen gegenüber der "live" Ergebnisliste. Die erste Etappe hat er überstanden .- und nicht einmal als Letzter!
6.2.10 01:39


Michi kriegt in Sövollen ein Küsschen

Heike-MichiHeike Kontermann gibt ihrem Michael Jeckel zur Belohnung für vollbrachte Leistung - noch bevor er sich um die Hunde kümmern kann - ein Küsschen. Heike und Michi betreiben den Sport erst seit Kurzem mit eigenen Hunden. Und wer mal in Lappland Urlaub machen möchte, der ist in Arvidsjaur herzlich willkommen.

Hier geht's zu Michi & Heike: www.burning-snow.de

Ach ja, Michi hat seinen Schlitten an einen Pfosten gesetzt. Heike wollte auch noch ein großes Rennen fahren. Wenn einer einen Langdistanzschlitten übrig hat ...
6.2.10 04:00


Lars lässt beim Lopet die Jungen laufen

05-Petter-KarlssonLars Hoffmann ist eigentlich Naturfotograf und nur nebenbei Musher. Seine Femundlopet - Hunde aber kommen von einem der ganz Großen. Petter Karlsson aus Slussfors in Schweden (Foto links) ist vom Sprint über die Mitteldistanz zur Langdistanz gekommen und hat das La Grande Odyssee schon gewonnen.

Wir sitzen gerade mit seinem Bruder Nils in der Kommandozentralöe des Femundlopet. Wir quatschen, schauen uns die Live-Resultate an und natürlich die Tausenden von Fotos, die wir geschossen haben.

Lars-HoffmannLars trainiert üblicherweise die ganz jungen Hunde von Petter. Und fährt seine Schützlinge bei Langdistanzrennen selber. Wer weiß, vielleicht hat er zukünftige Champions in seinem Team ...

Was die Trainingsmethoden von Petter Karlsson betrifft, hat uns Lars folgendes erzählt: "Der packt seinen Schlitten voll und schiebt den die Skipisten hoch - ohne Hunde! Dann lässt er es nach unter krachen und wiederholt das Gleiche nochmal. Anzahl der Wiederholungen ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht ... " Sagt's und fährt ab nach Grimsbu!

Nils schreibt ganz fleißig, was er, Lars, Malin (ganz junges Ding!) und Per so alles erleben: www.cold-nose.de

Foto (Helmut Dietz, Musherzeitung): Lars Hoffmann schaut beim Start in Röros zuversichtlich in die nächste Femundlopet - Woche ...

Alles was man übers Femundlopet wissen muss, findet man: hier!

Vielleicht machen wir noch einmal eine so nette Internet-Saison wie heute Nacht, ansonsten genießen wir die Zeit hier und wünschen unseren Lesern das Gleiche - egal wo ...
6.2.10 06:48


Unverhofft kommt oft: Sigrid Ekran führt!

Femundlopet - Sigrid-EkranSigrid Ekran, eine Vorzeigemusherin wie sie es (fast) nur in Norwegen gibt, hat den "Silberfuchs" Robert Sörlie von der Spitze verdrängt. Wer den Werdegang und die Erfolge von Sigrid kennt, den wundert es nicht. Sie ist der kommende Star in der Musherszene. Und ansehnlich, freundlich und nett ist sie auch noch ...

Sigrid war in Alaska bei verschiedenen Mushern, hat das IDITAROD bereits mehrfach bestritten, kam nach Norwegen zurück - mit ihren Hunden aus Alaska - und fährt nun auch in Europa Langdistanzrennen. Wie eines der typischen Klischees sieht sie nicht gerade aus. Jedenfalls stellen wir uns einen Trapper anders vor ...

Hier geht es zu Sigrid: TeamSigridEkran

Femundlopet: Inger-Marie-Haaland... auch Inger-Marie Haaland ist noch vorne dabei. Wenn wir das heute richtig verstanden haben hat sie beim vorbeifahren sogar "Hi, tak ...!" gesagt. "Hallo, danke!" So etwas merkt man sich, kommt eh selten vor. Dabei haben wir eines der typischen Fotos gemacht: Led dogs scharf, danach ...

Inger-Marie hatten wir vor einiger Zeit einmal interviewt. Sie ist einer der Top-Musher Norwegens - und damit Europas. Das Femundlopet hat sie schon oft vorne gefinisht, das Finnmarkslopet sogar als Rookie im letzten Jahr gewonnen. Ihr in den Pausen zuzuschauen macht echt Spaß. Da sitzt jeder Handgriff, da wird jeder Hund gecheckt ...

Inger-Marie und ihr Mann Ralf haben viel Nachwuchs zu Hause und werden bald mit zwei Teams antreten können ...
6.2.10 20:10


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