Robert Sörlie hat es zum zehnten Mal geschafft!Wenn man in Europa von Top Mushern redet, dann fällt einem meist ein Name ein:
Robert Sörlie aus Norwegen.
Gerade hat er in einem der spannendsten Femundlopet Kopf-an-Kopf Rennen mit
Ralph Johannessen das Femundlopet 600 gewonnen. Robert hat unglaubliche 23 Mal am Femundlopet teilgenommen. Mehr geht nicht. Er hat es 10 Mal gewonnen. Mehr geht wohl auch kaum.
Aber Robert wäre längst nicht so bekannt, hätte er nicht als Erster aus "oversea" das längste und bekannteste Schlittenhunderennen der Welt, das Iditarod, gewonnen. Und das gleich zwei Mal - bei vier Teilnahmen.
Aber das und viele weitere Titel und Siege sind es nicht alleine. Ein Champion wird man nicht nur durch Siege.
Seit wir in Norwegen bei den langen Rennen unterwegs sind, sind wir begeitert von der Atmosphäre dort. Auch wenn es beim Rennen Checkpoint für Checkpoint "kühler" wird. Man muss sich das einfach einmal anschauen. Einmalig. Beispielhaft.
Spätestens ein oder zwei Tage nach dem Rennen sitzen sie wieder zusammen und essen gemeinsam und im Sommer kommt dann vielleicht wieder der gemeinsame Urlaub.
So kann Competition auch aussehen - in Norwegen.
Das Rennen ist noch im Gange. Laufend kommen noch Teams ins Ziel. Das wird jetzt noch einige Zeit dauern. Die ganze Nacht und morgen auch noch. Viele der Teams freuen sich über das Finishen und werden von ihrem Anhang auch mitten in der Nacht gefeiert.
Übrigens, eine herausragende Leistung zeigte auch
Emil Inauen mit seinem Team. Er belegt immerhin Platz 4, nur etwa vier Stunden von Robert Sörlies Siegerzeit entfernt. Ein Blick auf seine Leistungen von Checkpoint zu Checkpoint können sich sehen lassen!
Hier kann man die Ergebnisse sehen und viele Informationen dazu: Femundlopet 2012 - F600 Ergebnisse
Auch das gibt es nicht überall. Wo eigentlich noch außer in Norwegen?!