
... nach sechs Wochen unter Schlittenhunden wieder zu Hause zu sein und die vielen Fotos anzuschauen ist schon ein Privileg. Dafür danke ich allen Beteiligten - vor allem den Hunden!
Wie viele Hunde haben die Objektive gesehen, wie viele Musher ... wie viele "action-shots" und wie viele Trailszenen wurden auf die Speicherchips gebannt ...? Zehntausende - mindestens!

Aber die wenigen Fotos, die in die Ordner "People" und "Landscape" wanderten, sind Dokumente dessen, was wir erleben, wenn wir eine Reise machen ... Und die vielen Fotos, die nicht geschossen wurden erst recht. Ganz zu schweigen von den vielen Begegnungen und Gesprächen, die weit über das hinaus gehen, was Objektive und Kameras festhalten können ...

Die Musher und die Hunde werden wir zu gegebener Zeit einmal als Galerie zeigen. Heute wollen wir einige wenige Fotos zeigen, die unspektakulär sind und die trotzdem zeigen, dass wir nicht nur am Trail kleben ... und voller Fernweh sind, wenn die Reise zu Ende ist.
Foto 1: ... nach beschwerlichem Aufstieg durch Tiefschnee haben wir den Trail erreicht und einen wunderschönen Ausblick über
Stor-Hallen und die Weite Schwedens ...

Foto 2:
Marie, Fotografin von der Schwedischen Presseagentur. Für sie hätten wir so manchen "offiziellen" Fotografen stehen lassen. Leider hatte sie es sehr eilig. Sie musste Fotos abliefern, ohne nur etwas von der Materie zu verstehen. Aber das tun wir ja auch nicht ...
Foto 3: Einheimische haben uns erklärt, dass es auch in Schweden Regeln gibt. Vielleicht einige weniger als hierzulande. Sie haben uns auch nicht nur einmal mit dem Snowmobil wieder zurückgebracht. Aus Mitleid oder Sympathie? Jedenfalls scheint ihnen die Konversation gefallen zu haben. Sie waren fröhlich als sie uns verließen und haben uns freundlich zum Abschied gewinkt ...

Foto 4: ... und dann haben wir Busch-Huskies getroffen, die haben sich über die Qualität des Trails kein bisschen beschwert. Auch wenn gar keiner da war, hast Du von denen nix gehört!
Foto 5: ... und wie stolz Schweden auf Landsleute sind, die es zu etwas gebracht haben, konnte man an der Gedenkstätte zu Ehren der Langläufer aus Arsana sehen ...
Ganz im Gegensatz zu den Fotografen aus Mitteleuropa, die sich doch manchmal wiklich nichts schenken, wie diese beiden ... war hier aber nur Spaß ...!