
... bei fast 200 Startern waren natürlich auch Aussteller vor Ort. Die Stände waren sehr gut besucht. Und als wir diese Hundeschlitten aus Holz sahen, erinnerte uns das an längst vergangene Tage ... damals in Österreich ... am liebsten hätten wir eines der
Holzschätzchen gekauft ... als Souvenir ...

... ein großes Rennen ist dann auch nicht nur eine Gelegenheit, sich neues und besseres und schöneres Material zu beschaffen, sondern auch eine Möglichkeit, den einen oder andere zukünftigen Leaddog kennen zu lernen. Einer davon wird uns seit gestern ewig in Erinnerung bleiben:
Der-mit-der-Beule! Und dass das einmal ein ganz Großer werden wird, hat er uns - obwohl er etwas fremdelte - ins Ohr geflüstert. Wir haben das aber auch so gesehen - man muss sich nur einmal den Schatten anschauen, den der Kleine jetzt schon wirft ...

... und das ist die
Schwester von "Dem-mit-der-Beule", die schaute etwas betrübt in die Kamera, weil sie keine Beule hat. Aber sie ist noch jung, das kann ja noch kommen. Wir kennen das, denn wir haben Erfahrung mit pubertierenden weiblichen Teenagern ...

... die Qualitäten eines
Leaddogs kann man auch abseits des Trails feststellen. "Die benehmen sich anders." So oder so ähnlich bekommen wir das immer wieder von Schlittenhundesportlern erzählt. Und dann sehen wir das manchmal auch. Dieser Leithund räumt den Platz vorne links nur ganz selten, zum Gassi gehen, zum Fressen, zum Training, zum Rennen und zum ...
Die restliche Zeit verbringt er pflichtbewußt an der Seite seines Rudelführers, auch wenn der nicht da ist. Ein Leaddog wie er im Buche steht. Schön ist er auch noch, der Pflichtbewußte ...

... für einen Bruchteil einer Sekunden hatten wird Schiss als der
Meister-aus-Hessen auf unsere Kurve zuschoss und der Leaddog vorne rechts wieder geradeaus wollte, dorthin, wo sie normalerweise entlang ballern. Gott-sei-Dank hat Leaddog vorne links die Diskussion mit einem energischen Ruck gar nicht erst aufkommen lassen. Uns fiel ein Stein vom Herzen ... ein Haufen weißer German-Trail-Hounds auf dem sauteuren Objektiv wollten wir nicht herumspazieren lassen. Von unseren Klamotten ganz zu schweigen ... aber eine bessere Figur macht "Vorne-links" - zumindest auf diesem Foto - oder ...?

... wenn dann wieder einmal ein Team auf uns zufährt, das wir in diesem Jahr schon mehrmals gesehen haben, dann haben wir das Gefühl die Hunde - zumindest die Leaddogs - kennen uns oder die Kamera ... so wie der "Vorne-rechts". Den haben wir beim Training in Gafsele, bei den drei Tagen in Asarna gesehen und jetzt wieder in Borken. Wer weiß, vielleicht sogar auch bei Rennen in den Saisons zurvor. Oder alles nur Einbildung - es gibt ja viele Knipser am Trail ... ganz so viele Husky-Weltmeister gibt es nicht ... zumindest in der "offenen Klasse" - der Königsdisziplin des Schlittenhundesports ... wie
Joel Reyniers aus Belgien und seine Hunde.

Hier kommt
Thorsten Betz um die Kurve gerast, der Führende in der 6- und 8-Hunde - Klasse nach dem ersten und wohl auch nach dem zweiten Tag - obwohl es in der 6-Hunde-Klasse ganz eng zugeht. Schade, dass wir Thorsten und seine Hunde kaum auf Schnee sehen, die würden wir gerne einmal wieder auf einem Wintertrail knipsen - so wie vor zwei oder drei Jahren, als Mara und Thorsten in Schmallenberg um die Sauerland-Berge zischten - wir schauen uns die Fotos - mangels anderer Schneebilder - immer wieder einmal an ...

... und das ist der Schnellste am ersten Tag:
Thorsten mit seinem 8-Hunde-Team. Er hat uns im Wald überrascht - und uns war klar, keiner wird schneller unterwegs sein als dieses Acht-Zylinder-Team ... Wenn wir uns die Augen der Burschen anschauen, erinnern die uns an die Windhundrennbahn - obwohl die kein Hetzobjekt vor sich haben, jagen die einem imaginären Hasen hinterher. "Desire to go" könnte man nicht besser darstellen als mit diesen beiden Leaddogs ...

... auf unserer Liste steht unter Nr. 78 in der 4-Hunde-Klasse
Nicole Schröder. Nicht nur wir fanden das Team attraktiv, auch der WDR-Kameramann. Blonde Zöpfe, ein schickes Outfit und schon arbeitet die Optik auf Hochtouren. Später sagte uns der Kameramann, dass er wahllos drauflos filmt. "Schneiden müssten ja die anderen ... " Da haben wir es besser, wir verzichten lieber auf den zweiten Tag und schauen uns alle Teilnhemer noch einmal in aller Ruhe am Monitor an. Manche auch etwas genauer ... Immerhin kennen wir bei Wagenrennen viel weniger Musher als bei Schneerennen. Das macht die Sache für uns dann um so spannender.

... diese Hunde kannten wir! Nur den Musher dazu nicht. Er trug leider als einziger
keine Startnummer. Vielleicht stellen wir später mal ein Bild ein und unsere Leser können uns sagen, wer das ist. Er hatte einen Stand im Start- und Zielbereich ...