Schlittenhunde, Musher - Schlittenhunderennen - Zughundesport

  Startseite
    Winter 2016
    Memories ...
    Winter 2014/15
    WSA WM 2014
    Femundlopet 2014
    Winter 2013/14
    Femundlopet 2013
    Winter 2012/13
    Winter 2011/12
    Rennsaison 2011
    IFSS WC - Hamar
    Femundlopet
    La Grande Odyssee
    Alpen-Trail
    Female Mushers
    Rennsaison 2010
    Finnmarkslopet
    Oberwiesenthal
    Furrondy 2010
    Langtaufers
    Rennsaison 2009
    WM Werfenweng
    Pullman City Quest
    Winterberg 2009
    Rennsaison 2008
    ESDRA-EM Rastede08
    ESDRA EM 2008
    WSA WM 2008
    Pirena 2008
    Hunde!
    Husky - Presse
    Dies & Das
    Trails/Google Maps
    MZ-Infos
  Über...
  Archiv
  Mushers talk!
  Linkliste
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
facebo</a></font>
</td>
</tr>
<tr>
<td width=    facebook-Musherzeitung-w</a></font>
</td>
</tr>
<tr>
<td width=    
FACEBOOK/MUSHERZEITUNG



Webnews

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de TopOfBlogs Bookmarks


http://myblog.de/musherzeitung

Gratis bloggen bei
myblog.de





Bernhard Schucherts Rückblick: Femundlopet 2010

Femundlopet: Checkpoint-Arbeit-in-GrimsbuFemundlopet 2010 ist vorüber und nachdem ich mich wieder etwas vom Rennen erholt habe, ist es Zeit einen kurzen Rückblick auf das Rennen zu werfen.
Die ersten Strecken von Röros nach Tufsingdalen und weiter nach Drevsjö waren gekennzeichnet von weichem Schnee und viel Overflow auf den Seen ... Der weiche Trail war mit verursacht durch das kalte Wetter, dadurch konnte der Schnee sich nicht festigen. Auf dem Weg nach Sovollen hatte ich dann noch einen kleinen Schneesturm, der einigen Teams Probleme bereitete. Es gibt nur wenige Leithunde, die ein Team gegen den Sturm oberhalb der Baumgrenze führen. Hier zeigte Eowyn wieder ihre herausragenden Eigenschaften. Sie ging Single Lead ... durch den Sturm. Nachdem in Sövollen bereits Hobbit wegen einer leichten Schulterzerung aus dem Team genommen werden musste, ging es mit 11 Hunden weiter nach Tynset. In Tynset musste dann auch Fine aus dem Team genommen werden, da sie wegen Muskelkater nicht mehr flüssig laufen konnte. Die folgende Strecke von Tynset nach Grimsbu I, von den Norwegern „Lille Alaska“ genannt, war von den Verhältnissen deutlich besser, als die vorherigen Abschnitte. Hier fuhr ich mit Karsten Grönas zusammen und da die Teams gleich schnell waren, wechselten wir uns in der Führungsarbeit ab. Die Runde von Grimsbu I nach Grimsbu II ist sicherlich die landschaftlich schönste Strecke des ganzen Rennens. Mit Blick auf die Berge von Rondane und Dovrefjell, die bis zu 2000 Meter hoch sind, war diese Strecke bei klarem Wetter und Sonnenschein ein Genuss. Der Rückweg aus den Bergen führte am Fluss entlang. Hier hatten viele Einheimische ein Lagerfeuer gemacht und feuerten die vorbeifahrenden Hundeteams an. In Grimsbu II angekommen hatte ich Ella in den Schlitten laden müssen und auch Twobit und Pippin waren nicht mehr fit. Hinzu kam noch, dass Jeppe nicht fressen wollte, nachdem er schon vorher nicht allzu viel gefressen hatte. Da die Hunde bei diesen Rennen bis zu 10.000 Kalorien am Tag verbrauchen, ist es wichtig, dass sie genügend fressen.
Ich beschloss daher, da ich nur noch sechs wirklich fitte Hunde hatte, eine längere Pause zu machen, damit sich die Hunde wieder erholen konnten. Nach 12 Stunden Pause ging es dann mit sieben Hunden auf die 100 km Strecke nach Tolga. Das war eine Fehlentscheidung, denn nach 50 km hatte ich Pippin im Schlitten und die verbliebenen sechs Hunde mussten ihn mitziehen. Auf den letzten Kilometern nach Tolga gibt es zwei steile und kräfige Anstiege, die von den Hunden und mir noch einmal viel verlangten. Daher kamen wir erst nach über 10 Stunden Fahrzeit in Tolga an. Hier muss man noch einmal 8 Stunden Pflichtpause machen, bevor es die letzten 100 km ins Ziel geht. Nach dieser Pause fuhr ich mit sechs Hunden und nur noch dem notwendigsten Gepäck im Schlitten nach Röros. Bedingt durch den Neuschnee und den Wind war die Spur oft kaum erkennbar und die Hunde mussten viel arbeiten um vorwärts zu kommen. Im Ziel war ich froh, dass wir nicht aufgeben mussten und zum ersten Mal das Femundlopet 600 erfolgreich beenden konnten. Das Rennen hatte wieder alles zu bieten, was Langstreckenrennen zu einer Herausforderung macht. Wind, Kälte, Schneefall, verblasene Trails, Overflow und viele Berge forderten wieder alles von den Hunden und dem Musher. Den Muskelkater spüre ich heute noch und auch die Hunde haben jetzt erst einmal einige Tage Erholung in ihren Hütten in Raftälven verdient.

Viele Grüße
Bernhard Schuchert
14.2.10 13:20
 
Letzte Einträge: WSA Schlittenhunde WM 2016, Frauenwald, VDH Europasieger Ausstellung 2015, Dortmund, News for Finnmarkslopet 2016



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung