Roderick und
Georg freuen sich über ihre Erfolge im Zielraum. Roderick Glastra gewinnt die 8-Hunde - Klasse, Georg Patsch die Bronzemedaille in der 6-Hunde - Klasse. Auch in der größten Klasse gab es Grund zur Freude:
Patrick aus Frankreich und
Jürgen aus Landsberg/Penzing haben sich schon oft am Trail bekämpft. Am Sonntag gratuliert Jürgen Stolz, der in der offenen Klasse den dritten Platz belegte, dem Sieger: Patrick Logeais aus Frankreich. Und nach der WM kommen Jürgens Hunde ins Gefrierfach, denn dann geht es mit dem Hubschrauber um die Welt ... so steht es jedenfalls geschrieben:
Man gönnt sich ja sonst nichts ...!
Iris soll sich über ihren zweiten Platz auch riesig gefreut haben. Leider waren wir nicht mit der Kamera zur Stelle ...
Dafür waren wir aber draußen am Trail. Und bereits etwas mehr als einen Kiolmeter vor dem Ziel wußten wir, dass es
Iris Mauderer geschafft hatte. Während sie die ersten beiden Tage nur um wenige Sekunden hinter ihrem Gegner aus Tschechien zurück lag, hat sie ihn am zweiten Tag eingeholt - und sogar überholt. Siehe Foto. Das ist es manchmal, was uns auf den Trail treibt - zu sehen was wann und wo passiert. Leider kann man nicht überall sein ...

Ganz eng geht es immer in der zwei - Hunde - Klasse zu.
Isabell Mattes belegte hier nach einem polnischen Quartett den fünften Platz - siehe Foto. Der Joungster
Philip Mauderer kam gleich danach auf Platz 6.

Einen besonders sportlichen Eindruck hinterließ
Paul Weyandt (Foto), der in der 6-Hunde-Klasse nach dem Doppelweltmeister Stefan Krkoska, CZ als Zweiter die Ziellinie überquerte.

Stark waren auch die Eberbacher:
Angelika Merkel und
Christof Diehl wurden beide in ihrer Klasse Vize-Weltmeister.
Bereits am Samstag auf unserem Trail - Ausflug konnten wir sehen, dass Angelika mit dem dritten Platz nicht zufrieden sein wird. Hier (Foto) hat sich sich bereits an Position zwei gesetzt.

Besonders spannend ging es in der "Offenen Klasse" zu - zumindest wenn man die widersprüchlichen Informationen über die Platzierungen mit in seine Überlegungen einbezog. Schaut man sich jetzt in Ruhe die Ergebnisse an, dann war
Patrick Logeais an allen drei Tagen ganz vorne. Um die restlichen Plätze stritten sich
Christof,
Jürgen und
Karsten, der an den ersten beiden Tagen auf Platz drei lag und am Ende den vierten Platz belegte.
Foto: Karsten Neubert zeigt, was die Kufen hergeben ...
Jetzt schauen wir uns noch einmal die Ergebnisse auf der längeren Strecke an - die Kilometerangaben variierten stark, so dass wir sie hier nicht erwähnen wollen ...
Tamara Schlemmer hat sich am ersten Tag gleich ein Polster verschafft, das bis zum dritten Tag reichte. Bestzeiten an Tag zwei und drei halfen dem Alpen-Trail Husky-Zug aus der Schweiz nicht auf den ersten Platz.
Rene Weber wurde Zweiter.
Rainer Galm belegte am Ende Platz drei. An den ersten beiden Tagen schaffte er mit seinem Hunde-Team jeweils die zweitbeste Zeit.
Foto (Archibild): Tamara und ihr Team wollten wir unbedingt knipsen. Leider war sie immer sehr früh dran und der Shuttle Bus vom zweiten Stake-out, wo eir unseren Wagen parkten, brauchte doch einige Zeit, um im Stadion anzukommen ... so hatten wir sie zwar täglich gesehen, aber außer Schußreichweite.
Kategorie D2 begann mit einem Paukenschlag:
Grünberg "nur" auf Platz vier! Aber seine Bestzeit am zweiten Tag brachte ihn deutlich nach vorne, so dass am Ende der erste Platz wieder erreicht wurde. Platz zwei belegte
Ralf Neubauer mit drei konstanten Läufen was die Platzierungen betraf - jeweils Platz 2. Ein attraktives Team kam aus der Schweiz:
Janine Eichmann fuhr mit einem "Eisbären" in Lead auf den dritten Platz. Am dritten Tag konnte sie sogar die Tagesbestzeit erreichen. Es nutzte nicht viel, die Zeit vom Tag zwei war deutlich schlechter als die ihrer Konkurrenten. Janine hat uns ein neues finnisches Wort beigebracht
"Jääkarhu" ... werden wir uns bestimmt merken.

Auch in der D2-2 - Kategorie gab es ein Schweizer Team:
Andreas Akeret mit seinem Samojeden - Sixpack. Er hatte am meisten von der ganzen WM; denn 8 Stunden und fast 9 Minuten wurden von keinem anderen Team erreicht. Er hätte nicht nur die "Rote Laterne" verdient, wenn es so etwas gegeben hätte, sondern auch den Sonderpreis für das schönste Team weit und breit. Aber auch den Schönheitspreis gab es nicht ...

In der Kategorie D1-1 gab es natürlich auch ein Schlittenhunde - Team aus der Schweiz:
David Arnold, einziges Internationalen-Team unter sonst nur Deutschen. Der freundliche, sympathische Schweizer belegte am Ende Platz drei. Erster wurde hier
Andreas Kraft vor
Nino Neubauer.