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Finnmarkslopet

Warten auf Nina & Bernhard ...

Finnmarkslopet: Bernhard Schuchert, KirkenesInzwischen sind wieder einige Musher eingetroffen, wir werden auf Nina Skramstad und Bernhard Schuchert warten, deren geplante Ankunftszeit: ca. 13:00 Uhr für Nina und ca. 16:00 Uhr für Bernhard. Das Foto zeigt Bernhard kurz vor dem Checkpoint in Kirkenes. Als wir Nina das letzte Mal in Karasjok gesehen haben sagte sie: "I'm not crazy now, I'm too tired!" und spielte damit auf ihre Gesten und lustigen Einlagen an wann immer sie eine Kamera sieht.

Die Finnmarkslopet Musher sind überhaupt ein ganz fotogenes Völkchen und vor Mikros agieren die wie Profis. Wir haben selten so viel Kommunikationstalent und Medien - Souveränitat unter Mushern gesehen. Da kann es auch einmal sein, dass einer sagt: "Jetzt nicht, jetzt habe ich zu tun!" - wenn einer ein bestimmtes Foto haben möchte oder mit Mikro und TV-Kamera ankommt. Sie die besten Botschafter für ein Schlittenhunderennen die man sich vorstellen kann. Und die wissen genau, wessen Rennen das Finnmarkslopet ist: IHR Rennen. Nicht umsonst gibt es in Norwegen nach jedem Rennen ein Musher - "Evaluationmeeting".
19.3.10 09:46


Finnmarkslopet - Champions 2010

Finnmarkslopet Champions 2010: Ralph Johannessen, Musher & Millie, Lead DogRalph Johannessen und seine Leithündin Millie and Ende der Siegerehrung in der Champions - Corner. Ein bisschen nachdenklich, ein bisschen stolz und sehr müde ...

Man kann es den beiden ansehen, sie lassen innerhalb von Sekunden alles noch einmal Revue passieren. Ein Sleddog Race beginnt nie mit dem Start sondern viel viel früher. Viele Tausende von Kilometern haben sie trainiert, um das härteste Rennen Europas und eines der härtesten der Welt zu gewinnen. Und haben mindestens 45 Minuten Siegerehrung erlebt. Sie haben Preisgeld gewonnen und einige wertvolle Sachpreise, darunter ein ATV. Sie haben alles erreicht was sie sich vorgenommen haben.

Millie scheint den Platz auf dem Siegersockel - umhängt mit dem Siegerkranz - zu genießen. Herausgehoben zu werden aus über 1.500 Hunden, die das Finnmarkslopet bestritten, ist auch für Millie nicht alltaglich.

Der etwaige Nachwuchs von Millie hat damit eine Messlatte in einer Höhe, die schwer zu überwinden sein wird ...
19.3.10 08:47


Finnmarkslopet - Thriller um Platz zwei ...

Femundlopet: Alta-Blick-Rica-Hotel-NorwegenGerade weckt uns strahlender Sonnenschein (siehe Foto). Ein erster Blick ins Netz zeigt, dass wier den Thriller um Platz zwei verpassten. Robert Sörlie hat sich den zweiten Platz vor Björnar Andersen auf der Ziegeraden geholt. Etwas über einen Meter soll sein Vorsprung gewesen sein.

"Ich war noch nie so erschöpft!" sagte Röbert Sörlie nach dem erbitterten Kampf gegen seinen Neffen Björnar Andersen.

... wir auch, deshalb sind wir gestern Nacht eingeschlafen und erst nach gut sechs Stunden Tiefschlaf wieder aufgewacht. So haben wir viele Zielankünfte verpasst.

Vierter wurde Roger Dahl vor Kjell Brennodden und Susan Butcher juniofr - Sigrid Ekran.

Auf den weiteren Plätzen: Ketil Reitan und Harlad Tunheim

Der neunte Platz wird zwischen Gorm Engen und Jo Arne Brennodden jeden Augenblick entschieden. Sie haben den Checkpoint in Jotka gemeinsam passiert.

Bernhard Schuchert liegt momentan an 19. Stelle, fast genau in der Mitte aller Teilnehmer. Er ist hier bei der Musher Elite ein hoch akzeptierter und beliebter Musher.

Wir erwarten ihn heute ab ca. 17:00 Uhr.

Wolfram Schumacher befindet sich momentan noch im Checkpoint Sirma. Er ist dort zeitgleich mit Isabelle Travadon eingefahren. Wir drücken ihm die Daumen und hoffen, dass er als Rookie finisht - in charmanter französischer Begleitung natürlich ...

Dazu muss Wolfram noch üb er 24 Stunden auf dem Schlitten stehen und die 8-Stundenpause und weitere Pausen an den Checkpoints nehmen. wir rechnen mit ihm frühestens morgen Nacht.

Von den 43 gestarteten Teams haben bisher 13 aufgegeben, darunter auch Ben Junghaenel, Thomas Hoffmann, Daniele Rao, Thomas Rosencrantz
19.3.10 06:40


Ralph hat es Inger-Marie nachgemacht!

Finnmarkslopet-Sieger

Photo (Helmut Dietz, Musherzeitung): Gleichgezogen! Ralph Johannesen und Inger-Marie Haarland haben das Finnmarksloepet gewonnen - mit ziemlich gleichem Hundeteam.

Als wir vor über einem halben Jahr mit dem Finnmarkslopet beschäftigten war Inger-Marie Haaland unsere erste Gesprächspartnerin aus dem Favoritenkreis des Finnmarkslopet. Sie ist nicht nur eine anerkannte, erfolgreiche Musherin, sondern sie hat auch das Finnmarkslopet 2009 gewonnen. Sie wird das Rennen 2010 nicht fahren, sagte sie uns damals, stattdessen Ralph Johannessen, ihr Mann.

Diese Geschichte hat uns sehr gefallen; denn jetzt musste ja Ralph nachziehen. Wir wissen zwar nicht genau, wie groß der Druck wirklich gewesen sein mag, aber wenn ein Musher mit so ziemlich den gleichen Sieger-Hunden ein Jahr später antritt, dann kann man sich schon vorstellen, dass der Druck existierte. Ralph hat diesem Druck standgehalten und gewonnen!

Allerdings wird ihm das während des langen Rennens nicht mehr erste Priorität bedeutet haben; denn spätestens ab Varangerbotn, wo Ketil Reitan mit einer Durchafhrt eines Checkpoints zeigte, dass vieles möglich ist und die anderenTop-Musher aus Norwegen nicht lockern ließen, war Konzentration auf das Renngeschehen angesagt.

Ralph hat das ganze Finnmarkslopet hindurch perfekt agiert, nicht geschwächelt und auf dem Teilstück nach Karasjok mit dem Durchfahren beim Checkpoint in Levajok den entscheidenden Akzent gesetzt.

Tolle Hunde, die das alles möglich machten, und eine souveräne Strategie und flexible Taktik haben zum Erfolg geführt.

Im Ziel hat er die mindestens 45 Minuten lange Prozedur ebenfalls mit Bravour gemeistert. Er war cool und humorvoll, hat die vielen Mikros, TV- und Foto-Kameras alle bedient.

Wir sind gespannt, was davon alles veröffentlicht wird. Aber eines ist sicher, wir haben noch kein Rennen mit so viel Medien erlebt wie beim längsten Schlittenhunderennen Europas. Auch wenn es überwiegend welche aus Norwegen waren.

Jetzt sind wir auf das Ergebnis des Kampfes um Platz zwei gespannt: Robert Sörlie und Björnar Andersen werden etwa um 24:00 Uhr erwartet.
18.3.10 23:01


Ralph Johannessen auf dem Weg zum Sieg?!

Finnmarkslopet: Ralph-Johannessen-Karasjok

Wenn man den Aussagen und der GPS - Karte auf der Finnmarkslopet - Seite Glauben schenken darf, dann hat Raph Johannessen den Sieg fast schon in der Tasche. Danach soll Björnar Andersen mit seinen sechs Hunden im Gespann Robert Sörlie mit seinem 10 - Hunde - Gespann überholt haben.

Wir werden es bald LIVE sehen; denn schlafen können wir jetzt sicher sowieso nicht - mitten in Alta ...
18.3.10 20:43


Finnmarkslopet - Finale naht ...

... irgendwann heute Nacht wird einer der Heroen in Alta über die Ziellinie fahren und einen Prestigeerfolg ererungen haben. Wir sind inzwischen wieder im Rica Hotel, keine 200 Meter von der Ziellinie entfernt. Wior werden versuchen dabei zu sein und den Sieger hochleben zu lassen - wenn wir nicht vor lauter Müdigkeit vorher einschlafen und nicht mehr aufwachen.

Ralph Johannessen war mit 8 Hunden unterwegs, Robert Sörlie mit 10 und Björnar Andersen mit nur noch 6 Hunden ...

Eines können wir jetzt schon sagen, das La Grande Odyssee, das Femundlopet und das Finnmarkslopet waren wunderschöne Reisen, die so manch andere Reise zu Schlittenhunderennen vergessen lässt.

Auch von der sportlichen Seite her waren das ultimative Extremwettbewerbe, die seinesgleichen suchen und nur noch in ganz wenigen Rennen in Nordamerika zu finden sind: IDITAROD und YUKON QUEST, dann dürfte es aber auch schon gewesen sein.

Die Sportlichkeit trifft dabei nicht nur auf die Hunde zu. M;an muss schon ziemlich gesund im Körper UND im Kopf sein, um so eine Tortur zu bestehen.

Achtung und Respekt vor allen die gefinisht haben. Aber auch vor Muschern, die sich diese Sache vorgenommen haben und leider nicht zu Ende führen konnten. Sie haben sich getraut ...!

Der Sieger dürfte zu Mitternacht wohl feststehen. Egal wer es ist, er hat es sich redlich verdient.

Wir sind stolz darauf, solche Musher und solche HUnde getroffen zu haben - und manche sogar kennen gelernt zu haben.

Nach dem Finale freuen wir uns das erste Mal so richtig auf ein Zusammentreffen aller Beteiligten beim Finisher-Bankett - normalerweise nicht unser Ding.
18.3.10 20:13


Susan Butcher Junior heute Karasjok - 2012 Alaska

Sigrid-Ekran-KarasjokVor dem Frühstück wollten wir noch einmal schnell zu den Hunden. Lt. Ergebnisliste müsste Sigrid Ekran eigentlich bald ankommen ...

War sie dann allerdings schon. Seit einer halben Stunde, sagte sie uns. Als wir sie fragten, ob es hart gewesen sei, vor allem, wenn man genau weiß, noch einmal 140 Kilometer fahren zu müssen, sagte sie, sie freue sich auf die 8 Stunden Pause ...

Eine Freundin von ihr die auch hier ist, sagte dass es draußen um die - 40 Grad hatte und die Musher in der Nacht beim Einfahren in den Checkpoint wie eingefrorene Zombies aussahen.

Und Sigrid? Die mag das, draussen zu sein bei der Kälte mit den Hunden zusammen sein ...

Klar, fast hätten wir es vergessen, alle machen das hier freiwillig und alle mögen es. Sigrid vielleicht ein bisschen mehr als andere. Aber auch deshalb werden wir in Zukunft noch viel über Sigrid Ekran hören, da sind wir sicher.

Und wer weiß, vielleicht sehen wir sie beim Iditarod oder Yukon Quest wieder. Uns würde das freuen. Wir haben selten auf den Trails so freundliche Leute erlebt wie hier in Norwegenb. Nina Skramstad und Sigrid Ekran ragen da sogar noch heraus ...

Beim Frühstück haben wir mit dem Team-Sigrid-Ekran geredet, u.a auch über die Zukunftspläne. 2012 würde sie gerne noch einmal das IDITAROD fahren. Vielleicht sogar ein Flugzeug chartern, ziemlich wahrscheinlich, dass dann ein gefährlicher norwegischer Husky-Bomber in Alaska eintreffen wird ...

2012 wäre auch für die noch relativ jungen Ekran - Hunde optimal, bekommen wir vom TEAM SIGRID EKRAN gesagt - und man hat das Gefühl, die würden sich genauso darüber freuen wie Sigrid und die Hunde ...

Also Sponsoren aufgepasst,: sympatisch, attraktiv, erfolgreich und dabei noch authentisch ... was will man als Sponsor mehr?!
18.3.10 08:20


Ralph vor Robert - heute auch in Alta?

Finnmarkslopet Sirma: Robert Sörlie - Ralph Johannessen

Photo: (Helmut Dietz): Finnmarkslopet, Checkpoint Sirma: hier war Robert noch vor Ralph. Robert ging eine Minute vor Ralph aus dem Checkpoint ...

Es ist kaum vorstellbar, was die Musher und die Hunde leisten. Und es ist ein großer Unterschied, ob man darüber liest und Fotos und Videos sieht oder ob man vor Ort dabei ist.

Jeder, der einmal ein Langstrecken - Schlittenhunderennen verfolgt hat, wird es am eigenen Körper spüren. Die Auswirkungen des Schlafentzuges sind gewaltig, selbst bei nur Mitreißenden. "Elch-Halluzinationen" sind da noch das Geringste ... Aber das kennen Sprintmusher ja auch - allerdings hinter dem Steuer ihres Hundetrucks ...

Das Foto zeigt Robert vor Raph unmittelbar nach Checkpoint - Ausgang in Sirma, den die beiden fast zeitgleich verlassen haben 15:39 Uhr. In Karasjok sind sie um 4:25 (Robert) bzw. um 3:07 Uhr (Ralph) angekommen ...

Um 11:07 wird Ralph auf die letzten immerhin 141 Kilometer nach Alta aufbrechen ...

Wir haben diese Nacht im Hotel (Rica Hotel) in Karasjok verbraucht, auch wenn es mit über 1.400 NOK ziemlich teuer war. Wir haben die letzten Tage genug Übernachtungskosten gespart. Wir haben 7 Stunden bewußtlosen Schlaf verbracht ... und vor dem Einschlafen die Heizung aufgedreht ...

Unmittelbar vor unserem Fenster sehen wir die Hunde liegen ...
18.3.10 07:04


Finnmarkslopet: the battle continues - even harder!

Finnmarkslopet: Ralph-Johannessen-LevajokWir könnten Bände schreiben über das Erlebte. Erst hat Ketil Reitan gezeigt, dass man mit Ruhepausen und Checkpoints passieren ganz weit nach vorne kommen kann - zumindest zwischendurch, dann hat es Kjell Brennoden nachgemacht. Beim Checkpoint Sirma waren dann die ganz Großen unter sich. Der oder die eine oder andere kam etwas später dort dazu. Ralph Johannessen und Robert Sörlie gingen aus dem Checkpoint Sirma ziemlich gleichzeitig wieder auf den Trail Richtung Levajok. Wir hatten uns in Kirkenes schon für die lockere Begleitung der Spitze entschieden. Aber jetzt war es endgültig aus mit "locker". Ralph kam als Erster in Levajok an und blieb nicht lange dort sondern machte sich auf den Weg nach Karasjok. Dort sind 8 Stunden Zwangspause für alle angesagt. Wenn also etwas vor der mehr oder weniger letzten Etappe geregelt werden sollte, dann war das auf der Strecke von Sirma über Levajok nach Karasjok.

Als Ralph durch den Checkpoint Levajok fuhr war helle Aufregung angesagt. Wir haben so etwas noch bie erlebt. Das Fernsehen belagerte erst Ralph, dann seine Frau Inger-Marie Haaland. die Frau von Robert war auch eilig unterwegs; denn was jetzt anstand war ziemlich klar. Trotzdem fragten wir sie: "Macht Robert jetzt das Gleiche wie Ralph?" Sie sagte: "Ja, aber psst ...!"

Levajok-Jubel

Es dauerte nicht lange und Robert Sörlie stoppte kurz am Checkpoint Gate, um sich zu registrieren und dann ging es von Kameras und Anfeuerungsrufen begleitet ohne weitere Unterbrechung durch den Checkpoint in die eiskalte Nacht hinaus (- 25 Grad mindestens). Levajok und Karasjok sind für ihre Kälte bekannt. Die jetzigen Temperaturen gelten als milde ...

Aber damit noch nicht genug des Checkpoint durchfahrens. Auch die Verfolger flogen durch Levajok. Die Strecke nach Karasjok ist fast 90 KIlometer lang. Wer die gut übersteht und die 8-Stunden-Pause nutzt, kann auf der Reststrecke nach Alta noch einmal versuchen, Akzente zu setzen. Auf den 141 Kilometern kann man den Trail nicht einsehen. Oder endgültige Klarheit.

Wir sind sicher die Teams der Beteiligten werden die GPS Punkte Sekunde für Sekunde beobachten ...

Wir sind inzwischen auch in Karasjok im Checkpoint Hotel (Rica Hotel) und werden versuchen, den Einlauf der Giganten heute Nacht mit zu erleben - und natürlich den Start aus dem Checkpoint kurz vor Mittag. Was wir dann weiter machen werden ist noch nicht sicher aber es ist jedenfalls mit vielen Kilometern auf den vereisten Straßen verbunden ...

Hier die Finnmarkslopet GPS - Seite

Photos (Helmut Dietz, Musherzeitung): Ralph Johannessen fährt als Erster durch Levajok durch, die Verfolger machen es ihm nach, die Fans sind begeistert, schwenken Fahnen und stimmen Jubellieder an, egal für wen ihr Herz schlägt. Die Nachfahren der Wikinger lieben den offenen Schlagabtausch - und nicht nur die. Es ist aber auch wirklich mitreißend!
18.3.10 00:12


Brennoden fährt durch Varangerbotn ...

Robert-Sörlie-Varangerbotn... während wir uns bei - 15 Grad ein Nest im Auto unmittelbar am Checkpoint gebaut haben und die Augen für etwa zwei Stunden schlossen, hat Kjell Brennodden das Kunststück von Ketil Reitan in Varangerbotn kopiert und ist ohne nennenswerte Pause durchgefahren. Das setzt jetzt natürlich vor allem den Führenden Ralph Johannessen unter Druck. Aber auch die anderen werden die eine oder andere Minute weniger geschlafen haben. Inzwischen sind sieben Teams wieder auf dem Trail. Das Beste was es in Europa an Langdistanzmushern gibt. Und die vier Teams die noch in Varangerbotn im Checkpoit sind, sind auch Ausnahme - Musher ...

Wir haben Elin Sörlie gefragt, wo das Rennen wohl entschieden werde. "In Karasjok, wo die 8-Stunden Pflichtpause gemacht werden muss." sagte sie. "Danach wird es klar sein, wer gewinnt?" "Normal ja, außer es wird ganz knapp zugehen." "Und, wird es?" "Kann schon sein ..."

Vielleicht das Iditarod, vielleicht das Yukon Quest ... aber sonst gibt es kein Schlittenhunderennen, das dem Finnmarkslopet das Wasser reichen kann. Und von den Mushern her glauben wir das auch was die Rennen in Alaska/Kanada betrifft.

Der nächste Checkpoint wird Sirma sein, ein leerstehendes Privathaus wird von seinen Besitzern dem Finnmarkslopet als Checkpointgebäude zur Verfügung gestellt. Wir sind gespannt. Dann kommt Levajok, wo wir schon waren und Karasjok, wo die Pflichtpause genommen werden wird. Die letzten beiden Checkpunkte gelten als besonders kalte Orte - und das will etwas heißen in der Finnmark.

Die Temperaturen schwanken manchmal auf wenigen Kilometern gewaltig. In Neiden sind wir gestern Nacht bei unter - 20 Grad losgefahren. Am Meer waren es bis zu - 6 Grad. In Varangerboten dann wieder mindestens - 15 Grad ... und die gefühlte Temperaturen weichen manchmal noch deutlicher ab - je nach Wind und Untergrund (See, Fluß ...).

Wir sind seit 6:00 Uhr unterwegs und befinden uns in unmittelbarer Nähe zu Mushern und Hunden. Sigrid Ekran, die Jüngste im Feld, macht so langsam ihr Team flott. Sie wird als Nächste ausschwärmen in die Finnmark Richtung Südwesten ...

Das Essen hier im Checkpunkt beim Sami-Museum und einer Art Gemeindehaus ist ähnlich deftig herzhaft wie neulich in Tana bru. Vielleicht liegt es an der Region, dass man morgens zwischen 6 und 7 Uhr ein Eisbein mit Sauerkraut und Salzkartoffeln isst ... so deutsch essen nicht einmal die Deutschen ...

Photo (H.Dietz, Musherzeitung): Robert Sörlie, Norwegens & Europas Parademusher Nr. 1 verlässt kurz nach 6:00 Uhr den Checkpunkt Varangerbotn beim Finnmarkslopet 2010 ...
17.3.10 07:48


Ralph & Ketil leading duo in Varangerbotn

Finnmarkslopet: Ralph-Johannessen-Varangerbotn

Ralph Johannessen kam etwas mehr als 20 Minuten vor dem in Neiden durchfahrenden Ketil Reitan um ca. 2:00 Uhr heute Nacht in Varangerbotn an.

Seine Frau meinte, jetzt sei er aber reif für eine Pause. Mal sehen wann und wer das Rennen wieder eröffnet. Harald Tunheim und Röbert Sörlie sind inzwischen auch "gelandet" ... etwa eine Stunde nach Ketil Reitan.

Und natürlich war das Norwegische TV (NRK) da. Um 2:00 Uhr nachts!!! Die sind immer noch da ... wie wir ...!
17.3.10 02:31


Wir fahren zum nächsten Checkpunkt ...

Inger-Marie-LoveletterWir können es kaum erwarten, zu sehen wer und in welcher Reihenfolge in Varangerbotn, dem nächsten Finnmarkslopet-Checkpunkt, einlaufen wird. Es wird wohl wieder eine Nacht ohne Schlaf - obwohl uns das Zelt in Neiden schon gereizt hätte!

Wird Ralph Johannessen den Loveletter von seiner Frau Inger-Marie Haaland beherzigen ...?

Sie hat ihm aufgeschrieben, was im Checkpunkt in welcher Reihenfolge abzuarbeiten ist - und ihm den besonderen Liebesbrief an den Schlitten gehängt.

Ob es als Doghandler stressig sei, haben wir Inger-Marie gefragt. Sie sagte, das einzige was sie stresse sei, nicht selbst auf dem Schlitten zu stehen.

Ben-JunghaenelLeider nicht mehr dabei sind Ben Junghaenel und seine Doghandler Diana und Stefan. Ben hat gescratcht.

Finnmarkslopet-Foto: Helmut Dietz, Musherzeitung
16.3.10 23:15


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