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Checkpoint Neiden: Heute Nacht ...

Levajok-HandklatschEs ist Dienstag, kurz vor 2:00 Uhr nachts. Die fast fünf Stunden Schlaf im Samen – Tipi – Zelt im Daunenschlafsack auf Rentierfellen und mit großem Feuer, wo regelmäßig Holz nachgelegt wird, war dringend nötig. In den letzten Nächten gab es nur ganz wenig Schlaf.

Und wir begleiten das Rennen nur …

Viele Musher haben in Tana bru oder jetzt in Neiden ihre 16 Stunden Pflichtpause eingelegt. Manche holen das in Kirkenes nach.

Bernhard Schuchert haben wir gerade gesehen. Er wird nach seinem 16 Stunden Layover hier in Neiden ca. 2:30 auf das längste Teilstück zwischen den Checkpunkten nach Kirkenes aufbrechen.

Die Dialoge halten sich in Grenzen, wenn man gerade mitten in der Nacht aus dem Nachtlager kommt: „Fährst du los? Hast du geschlafen?“ „Ja, gleich. Ich konnte kaum einschlafen. Wer hat das IDITAROD gewonnen?“ „Keine Ahnung, ist das denn schon zu Ende?“ „Weiß nicht.“ „Gute Fahrt!“ „Ja, ja …“

Matthias, Bernhards Doghandler, ist auch in der Fjellstue. Er hat auch nur wenig geschlafen. „Bei 20 Grad minus bringt die Gasheizung im Auto die Temperaturen auf maximal Null Grad.“ Sagt er. Viel wärmer als draußen aber nicht wirklich komfortabel.

Im Schlafzelt ist inzwischen auch Wolfram Schumacher im Tiefschlaf. Das Zelt funktioniert. Aber man bekommt das Gefühl nicht los, dass der Qual auch ein bisschen in die Lunge wandert. Die Rauchschwaden fangen sich in der Zeltspitze. Bis etwa drei Meter über dem Boden ist es ziemlich rauchfrei.

Die Kehle fühlt sich auch nach einer heißen Fjellstue - Schokolade noch rauchig – kratzig an.

Wie geht’s weiter? Wir warten auf den Tagesanbruch, schauen uns noch das eine oder andere Team bei der Ausfahrt aus Neiden an und dann geht’s Richtung Kirkenes. Vielleicht werden wir einen Ausflug an den Finnmarkslopet - Trail machen. Zeit dazu ist reichlich da. Oder wir werden einmal russischen Boden betreten …

Inzwischen merkt man den Mushern die Strapazen an. Die Gesichter sind gezeichnet. Daniele Rao kommt gerade mit Dog-Handler in die Fejllstue und grüßt freundlich aus dem müden Gesicht. Viel Zeit verbringen sie hier nicht.

Es gibt Menschen, die die Gabe haben, alles, was sie sehen auch gleich verbal umzusetzen. Und manchmal ist das auch gar nicht schlecht: „Der braucht jetzt Schlaf. Schau ihn doch mal an! Der sieht doch aus wie sein eigener Großvater!“

Eine bessere Aufforderung, sich endlich einige Stunden aufs Ohr zu legen kann es doch nicht geben – oder?! Es ist inzwischen 3:00 Uhr.

Trotz Feuerqualm in der Lunge und Eiseskälte draußen rauchen wir eine Zigarette, ein bisschen „Freiheit & Abenteuer“ fühlen … vor der Fjellstue stehen die Musher-Trucks. Die meisten laufen, um die Heizung in Gang zu halten. Wieder in der Fjellstue zurück fühlt sich die Kleidung - mit der man gerade noch im Daunenschlafsack geschlafen hat - tief gefroren an. Es hat sicher unter 20 Grad minus.

Photo (Helmut Dietz): Im Checkpoint geht es zu wie im Bienenstock: einer rein, einer raus! Und ein bisschen Pitsche-patsche ... eine freundliche Geste!
16.3.10 09:16
 
Letzte Einträge: WSA Schlittenhunde WM 2016, Frauenwald, VDH Europasieger Ausstellung 2015, Dortmund, News for Finnmarkslopet 2016
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