Schlittenhunde, Musher - Schlittenhunderennen - Zughundesport

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Femundlopet

Femundlopet: Es geht dem Ende zu ...

Ein Blick auf die von "Hobbyschreibern" gemachte PROFESIONELLE Homepage des Femundlopet zeigt, dass das Rennen "Opfer" fordert. Immer mehr Musher scratchen. Dass Nina Skramstad nicht mehr dabei ist, hat uns besonders getroffen. Sie war die "MIss Femundlopet" für uns. Am Schlitten immer freundlich, immer in Bewegung und schon von weitem zu hören ... siehe Foto von Helmut Dietz, Musherzeitung

In dieser fortgeschrittenen Phase des Femundlopet (wir sind noch in Grimsbu 2) jemanden ins Gesicht zu schauen und zu fragen: Wie geht's? ... dürfte unnötig sein. Das Schauen reicht. Übrigens betrifft dies nicht nur die Musher, auch die Handler, Betreuer, Berichterstatter ... siehe auch hier auf der Startseite www.femundlopet.no ...und vor allem den Hunden sieht man die Strapazen an. Die liegen im Checkpoint gut verpackt unter DEcken und Schnarchen was das Zeug hält ...

Gestern Abend hatten wir uns bei - 21 Grad entschlossen, nicht übermüdet weiter zu fahren, oder wieder im Daunenschlafsack im Auto zu übernachten sondern eine Hütte zu mieten und einmal vernünftig zu schlafen. Ein Luxus, den die allermeisten sich hier nicht gönnen.

Und so wie es ausschaut, hat das Bernhard auch getan ... wir trauen uns gar nicht, die Ruhe zu stören ...

In der Liste der Ausgestiegenen auch Salva Luque. Aber der probiert es spätestens nächste Saison noch einmal. Salva ist inzwischen "Long Distance" infiziert. Wir haben mit ihm in Röros gesprochen. Die Aufgaben, die er sich und seinen Hunden stellt, können nicht lang und schwer genug sein. Wir werden den tapferen Spanier wieder sehen, bestimmt!

Barbara ist auch aus dem Rennen. Wir haben sie seither noch nicht gesprochen. Aber dem Musher könnte es ja auch wie den Hunden gehen. Wenn du zu dicht an deiner Hütte vorbeikommst, ist die Versuchung groß. Barbara & Emil Innauen wohnen in Folldal, einen Steinwurf vom Grimsbu-Checkpoint weg. Die Gegend um Grimsbu wird auch beschildert als "Klein Alaska". In der Tat, nur SCHÖNER!

Da hat sich Emil das beste und schönste Trainingsgebiet ausgesucht.

Warum wird aufgegben?

... wird sich so mancher fragen. Man kann noch so viel darüber reden und philosophieren und in Foren schwadronieren. In der Regel ist es nicht die Müdigkeit, die Kälte, die Länge der Strecke oder sonst was. In der Regel ist es die Rücksicht auf die Hunde, die einen Musher veranlässt, das Handtuch zu werfen - wie beim Boxen - VOR DEM KO.

Es mag ganz wenige andere Gründe geben, aber die müssten dann schon gravierend sein ...
7.2.10 09:09


Karsten - Vorbild von Bernhard

Femundlopet: Bernhard-und-Karsten... von Karsten Grönas, dem 72 jährigen Langdistanzmusher aus Schweden hat uns Carola Schuchert schon viel erzählt.

Meist wiederholt sie am Ende einer Episode um Karsten Grönas, dass er so etwas wie der Vater in Sachen Schlittenhunde & Schlittenhundesport für Bernhard war und ist.

Heute hatten sie ihre Gespanne genau nebeneinander geparkt. Eine gute Gelegenheit, Karsten und Bernhard in Grimsbu zu knipsen ...

Übrigens, Karsten fährt mit Siberian Huskies. Und das seit Langem, noch dazu auf hohem Niveau. Auch das brachte ihm Anerkennung und Ansehen ...
6.2.10 21:13


Unverhofft kommt oft: Sigrid Ekran führt!

Femundlopet - Sigrid-EkranSigrid Ekran, eine Vorzeigemusherin wie sie es (fast) nur in Norwegen gibt, hat den "Silberfuchs" Robert Sörlie von der Spitze verdrängt. Wer den Werdegang und die Erfolge von Sigrid kennt, den wundert es nicht. Sie ist der kommende Star in der Musherszene. Und ansehnlich, freundlich und nett ist sie auch noch ...

Sigrid war in Alaska bei verschiedenen Mushern, hat das IDITAROD bereits mehrfach bestritten, kam nach Norwegen zurück - mit ihren Hunden aus Alaska - und fährt nun auch in Europa Langdistanzrennen. Wie eines der typischen Klischees sieht sie nicht gerade aus. Jedenfalls stellen wir uns einen Trapper anders vor ...

Hier geht es zu Sigrid: TeamSigridEkran

Femundlopet: Inger-Marie-Haaland... auch Inger-Marie Haaland ist noch vorne dabei. Wenn wir das heute richtig verstanden haben hat sie beim vorbeifahren sogar "Hi, tak ...!" gesagt. "Hallo, danke!" So etwas merkt man sich, kommt eh selten vor. Dabei haben wir eines der typischen Fotos gemacht: Led dogs scharf, danach ...

Inger-Marie hatten wir vor einiger Zeit einmal interviewt. Sie ist einer der Top-Musher Norwegens - und damit Europas. Das Femundlopet hat sie schon oft vorne gefinisht, das Finnmarkslopet sogar als Rookie im letzten Jahr gewonnen. Ihr in den Pausen zuzuschauen macht echt Spaß. Da sitzt jeder Handgriff, da wird jeder Hund gecheckt ...

Inger-Marie und ihr Mann Ralf haben viel Nachwuchs zu Hause und werden bald mit zwei Teams antreten können ...
6.2.10 20:10


Lars lässt beim Lopet die Jungen laufen

05-Petter-KarlssonLars Hoffmann ist eigentlich Naturfotograf und nur nebenbei Musher. Seine Femundlopet - Hunde aber kommen von einem der ganz Großen. Petter Karlsson aus Slussfors in Schweden (Foto links) ist vom Sprint über die Mitteldistanz zur Langdistanz gekommen und hat das La Grande Odyssee schon gewonnen.

Wir sitzen gerade mit seinem Bruder Nils in der Kommandozentralöe des Femundlopet. Wir quatschen, schauen uns die Live-Resultate an und natürlich die Tausenden von Fotos, die wir geschossen haben.

Lars-HoffmannLars trainiert üblicherweise die ganz jungen Hunde von Petter. Und fährt seine Schützlinge bei Langdistanzrennen selber. Wer weiß, vielleicht hat er zukünftige Champions in seinem Team ...

Was die Trainingsmethoden von Petter Karlsson betrifft, hat uns Lars folgendes erzählt: "Der packt seinen Schlitten voll und schiebt den die Skipisten hoch - ohne Hunde! Dann lässt er es nach unter krachen und wiederholt das Gleiche nochmal. Anzahl der Wiederholungen ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht ... " Sagt's und fährt ab nach Grimsbu!

Nils schreibt ganz fleißig, was er, Lars, Malin (ganz junges Ding!) und Per so alles erleben: www.cold-nose.de

Foto (Helmut Dietz, Musherzeitung): Lars Hoffmann schaut beim Start in Röros zuversichtlich in die nächste Femundlopet - Woche ...

Alles was man übers Femundlopet wissen muss, findet man: hier!

Vielleicht machen wir noch einmal eine so nette Internet-Saison wie heute Nacht, ansonsten genießen wir die Zeit hier und wünschen unseren Lesern das Gleiche - egal wo ...
6.2.10 06:48


Michi kriegt in Sövollen ein Küsschen

Heike-MichiHeike Kontermann gibt ihrem Michael Jeckel zur Belohnung für vollbrachte Leistung - noch bevor er sich um die Hunde kümmern kann - ein Küsschen. Heike und Michi betreiben den Sport erst seit Kurzem mit eigenen Hunden. Und wer mal in Lappland Urlaub machen möchte, der ist in Arvidsjaur herzlich willkommen.

Hier geht's zu Michi & Heike: www.burning-snow.de

Ach ja, Michi hat seinen Schlitten an einen Pfosten gesetzt. Heike wollte auch noch ein großes Rennen fahren. Wenn einer einen Langdistanzschlitten übrig hat ...
6.2.10 04:00


Nacht beim Femundlopet

Nacht-FemundlopetDer Femundlopet - Checkpoint in Tynset wird heute Nacht durchgehend geöffnet haben. Das hat sich auch bei den Einheimischen herumgesprochen. Hier ist was los ...

Ansonsten ist so langsam auch für den Erstling Routine eingetreten. Die Musher fahren ihre langen Kanten, versorgen danach ihre Hunde (mit zunehmender Länge des Rennens immer sorgfältiger) und ein bisschen auch sich selbst. Schlafen ist beim Femundlopet nicht bzw. kaum angesagt. Die vier Stunden Durchschnittspause sind schnell rum ...

Pasi-und-Papa-KanervaAch ja, beim 400er Femundlopet laufen auch Pasi Kanervas Hunde mit. Und zwar ganz prominent. Pasi hat seine Hunde an einen Extremsportler aus Belgien vermietet und den Burschen 10 Tage eingearbeitet. Jetzt fährt er das Femund 400! Mit dabei ein Kamerateam, das auch diese Episode - wie so viele andere - aufzeichnet. Pasi und Papa Kanerva haben wir in Röros gesehen. Beide überglücklich, denn der Job soll gut dotiert sein. Der Name des Belgiers Tom Waes. Wir sitzen gegenüber der "live" Ergebnisliste. Die erste Etappe hat er überstanden .- und nicht einmal als Letzter!
6.2.10 01:39


GPS-Test ...

Immer mehr Rennen wollen Schritt halten mit der aktuellsten Technik. Teilnehmerlisten, Ergebnislisten zeitnah bis live sind manchen nicvht genug. Beim LGO schon gesehen, wird auch beim Femundlopet ein GPS-Test durchgeführt. Das Amudsen Race wird folgen und das Finnmarkslopet auch.

Beispiele, die zur Nachahmung auffordern ...

Aber da sind wir wohl die einzigen, die dauernd fordern ... nur so kann man heute Rennen interessant machen. Ergbnisse vom Wochenende interesieren heute einige Tage später schon kaum noch einen ... außer den Teilnhmern ...
5.2.10 23:02


Robert Sörlie fährt sein eigenes Femundlopet

Start-Leaddog-01b... endlich Internet! Und etwas Zeit. Aber wir haben in Norwegen schon fast 1.000 km auf der Straße zurückgelegt und hatten kaum Zeit, uns um unsere Berichterstattung zu kümmern. Und dabei sind Bernhards Kilometer auf dem Trail noch nicht einmal eingerechnet.

Das Wetter hier ist beständig: fast immer - 7 Grad, fast immer Wind bis Sturm und fast immer Schnee. Gott sei Dank nicht all zu ergiebig ...

Die Femundlopet-Trails sind von der "soften" Sorte, was die Beschaffenheit betrifft - aber hart für Musher und Hunde ...

Vor allem die Strecke nach Sorvollen ging in die Vollen!

Was das Rennen betrifft, es besteht aus zwei Rennen, eines veranstaltet Robert Sörlie für sich, das andere die anderen Musher. In Sorvollen hat Robert gebootet, gefüttert und sich wieder höflich verabschiedet. Damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Alle haben sich auf etwa 4 Stunden Pause eingerichtet.

In Tynset ist er mit haushohem Vorsprung eingerollt.

Aber auch Robert Sörlie muss seine 20 Stunden Pause machen, bis Grimsbu. In Tolga gibt es dann für alle eine 8 Stunden-Pause bevor es dann nach Röros auf die letzten 100 Kilometer geht.

Landschaftlich ist die Gegend hier ein echtes Märchenland für Musher. Im Radio haben sie berichtet, dass sich in den letzten Jahren etwa 100 Musher hier angesiedelt haben - kein Wunder ...

Und dass das Femundlopet in 2011 eine Weltmeisterschaft sein wird, ist auch eine Imageaufwertung für das Rennen in der regionalen Öffentlichkeit. Die mehr und mehr das Femundlopet als Highlight für die Region sieht.

Übrigens beim 400 KM - Femundlopet liegt unsere Gastgeberin Kristin Aasheim ganz vorne. Haben wir schon erzählt, dass wir die Musherin bereits anno Tobak in Pfitsch, in Jämijarvi, in Fairbanks ... gesehen haben ...?!

Sie hat sogar noch die tollen, massiven Medaillen.

Bernhard rollt sich momentan noch ein. Er ist genau so müde wie der Berichterstatter. Immerhin haben wir auf der Hinreise - ein Tag vor dem Rennen - erst ab ca. 5 Uhr morgens unser Nachtlager aufgeschlagen. Das nächste Mal sollte vielleicht doch etwas großzügiger geplant werden.

Auf der Etappe Drevsjö-Sorvollen musste Bernhard leider Hobbit aus dem Team nehmen - Diagnose: Schulterprobleme.

Die Ergebnisse sind live auf www.femundlopet.no einzusehen, mit allem Drum-und-Dran
5.2.10 21:24


Kurz vor dem Start

Heute um 8:00 Uhr hat es ca 7 Grad minus und es hat heute Nacht en bisschen geschneit. Bernhard & Carola haben die Hunde versorgt und packen gerade. Dann gibt es uehstueck und dann geht es nach Røros. Wir sind etwa 15 Kilometer davon entfernt. Die Musher sollen bereits um 9:00 Uhr dort sein. Um 12:30 geht ist der Start. Anders als sonst, wird nicht nachts und mitten in der Stadt gestartet. Da soll auch auf die im naechsten Jahr stattfindende WM vorbereiten. Man rechnet mit so vielen Leuten, dass ein Start am Tage sinnvoller - auch fuer den weiteren Rennverlauf - ist.

Die Anspannung bei Bernhard haelt sich in Grenzen - im Gegensatz zum Berichterstatter, der heute Nacht - in Erwartung dessen was die naechsten Tage passieren wird - fast kein Auge zumachte. Schom beim Ausziehen der Icebreaker Unterwaesche und Hineinschluepfen in den Mountain Equipment- Schlafsack haben sich die Eneriestroeme in kleinen Lichtblitzen entladen. Das laesst auf tolle Fotos in den naechsten Tagen schliessen ...

Wir werden sehen - bis bald ..
4.2.10 08:27


Femundlopet: Morgen geht es los ...

Robert-SörlieEin bisschen kann man es noch erahnen, die Schmerzen, die Robert Sörlie hatte als er sich beim La Grande Odyssee verletzte. Jetzt, kaum drei Wochen danach, steht er in Röros vor dem Mikro nachdem er sich die Startnummer abhgeholt hatte. Robert Sörlie hat alle Femundlopets bisher bestritten, 20 Jahre lang Jahr für Jahr. Kein Wunder, möchte er das auch im 21. Jahr so halten ...

Dafür wird Emil Inauen nicht starten. Wir haben heute zwar Barbara gesehen, hatten aber keine Gelegenheit mit ihr zu reden. Es heißt Emil Inauen sei krank, Barbara wird sein Team fahren. Man darf gespannt sein ...

KristinAuf unserer Fahrt gestern ab ca. 24:00 hr bis 4:30 Nach Röros zu unseren Gastgebern Kristin Aasheim, Odd Kjösnes, Ella und Muus (der Elchund), um einen Hund stellvertretend für die anderen zu nennen, hatten wird etwas über 30 Grad minus und teilweise Schneetreiben. Morgen wird es um 12 Uhr mit der langen Strecke los gehen. 12 Hunde sind zugelassen. Die 400 Kilometer Runde wird übermorgen, ebenfalls um 12:00 Uhr in Röros gestartet - hier mit 8 Hunden. Unsere Gastgeberin wird auch starten. Wir drücken - natürlich - die Daumen ...

Odd... mehr dazu später ...
3.2.10 21:35


Jetzt auf's Femundlopet programmiert ...

... falls jemand die TODTMOOS - Schlittenhunde DM 2010 - Ergebnisse haben sollte sind wir noch daran interessiert. Bis morgen, dann geht es nach Norwegen. Flug und Auto sind gebucht bzw. reserviert. Wir werden dann über das Femundlopet berichten.

Irgendwann dürften die Todtmoos-DM-Ergebnisse hier zu sehen sein: VDSV, SSBW.
Wahrscheinlich sind die Webmaster ganz stolz auf die vielen Klicks, die sie im Laufe des Wochenendes und danach bekommen haben - leider zunächst keine zufriedenen Klicker ...

01-Radek-HavrdaDer Femundlopet Ergebnisdienst sollte einwandfrei funktionieren. Hier findet man alles: Femundlopet. Mit dem Button oben rechts auch auf Englisch - immerhin ...

Neben Bernhard Schuchert werden Lars Hoffmann und Hendrik Stachnau als Deutsche antreten. Beides sympathische Exoten, wir haben schon früher über sie berichtet. Der eine geht auf die Reise mit Hunden eines Bekannten, der andere versucht es wieder mit einem kompletten Alaskan Malamute - Team. Und wenn er auch noch so langsam ist, er traut sich! Und das machte ihn in der ganzen Szene bekannt ...

Wenn wir uns nicht irren, stehen noch weitere Deutsche auf den beiden Meldelisten, allerdings mit (meist) skandinavischen Flagge vor ihrem Namen. Wir werden er herauskriegen.

Aber noch mehr interessieren uns die, die für den Sieg in Frage kommen. Es sind so viele, dass ein Platz unter den TOP 10 schon eine große Sache wäre ... vor allem interessiert uns deren Taktik. Wie viel, wie lange und wie schnell wird gefahren? Wann wird wie lange paussiert? Wer geht als Erster auf die letzten 100 Kilometer? Wie viel kann man bei einem Langdistanzrennen aufholen bzw. verlieren ...?

Und natürlich interessieren uns die Musher, die wir beim La Grande Odyssee Schlittenhunderennen in Frankreich kennen gelernt haben. Allen voran Emil Inauen, Robert Sörlie, Arnt Ole Skjerve, Per Olav Gausereide, Radek Havrda ...

Letzterer (siehe Foto) tritt laut Meldeliste auf der 400 Kilometer - Schleife an und dürfte als Sieger des LGO 2009 und Zweiter des LGO 2010 zu den Favoriten gehören. Aber die Norweger sind sicher eine harte Nuss für den harten Tschechen. Jeder Nicht-Norweger, der sich bei diesem Rennen durchsetzen sollte ist eine Sensation!
31.1.10 18:52


Bernhard Schuchert zum Femundlopet 600 ...

Femundlopet

Die Rennvorbereitungen sind jetzt in vollem Gang. Das Futter für 12 Hunde und 600 km ist vorbereitet und gepackt. In Norwegen kommt nur noch der Lachs hinzu. Der Lachs, der in den Zuchtfarmen nicht mehr verkauft werden kann, ergibt immer noch ein hervorragendes Hundefutter. Das Rennen startet am Donnerstag um 12:00 Uhr und der Zieleinlauf wird am Sonntagabend bzw. Sonntagnacht sein. Um die 600 Kilometer in etwas mehr als drei Tagen zu absolvieren, muss man Tag und Nacht fahren. Diese Langstreckenrennen sind Nonstop Rennen, d.h. nach dem Start fährt jeder Teilnehmer seinen eigenen Rythmus von Fahren und Pausen in den Checkpoints. Nur im letzten Checkpoint Tolga müssen alle Teilnehmer 8 Stunden Pflichtpause absolvieren, bevor sie die letzten hundert Kilometer in Angriff nehmen können.
Es ist wichtig die richtige Balance zwischen Pausen-und Fahrzeiten zu haben. Bei zu wenig Pause wird das Team zu langsam, bei zuviel Pause fährt die Konkurrenz davon. Man muss daher sein Hundeteam sehr genau kennen, um hier die richtige Balance zu finden.

Das Bild zeigt Teilnehmer des 400 km Rennens kurz nach dem Start auf einem See

Viele Grüße aus Sassenberg
Bernhard Schuchert

Der Flieger nach Oslo startet am Dienstag 21:00 Uhr - hoffentlich. Dann geht es mit dem Auto nach Röros, dann ... der Rückflug ist für den 10.2. gebucht ...

Die F 600 - Meldeliste: hier!
55 Teams sind gemeldet, darunter 11 Rookies
Die F 400 - Meldeliste: hier!
92 Teams sind gemeldet, darunter 56 (!) Rookies.

... ein "Who-is-Who" - der Musherszene trifft sich in Röros zum Femundlopet und etwa einen Monat später in Alta zum Finnmarkslopet

Während beim La Grande Odyssee gerade mal 30 Schlittenhunde - Teams am Start waren - incl. der 10 Teams bei den 5 Etappen der Trophee - sind es in Röros und in Alta etwa FÜNF Mal so viele! Die Anzahl der Rookies zeigt, dass es in Norwegen einen regelrechten Schlittenhunde - Boom auf der langen Distanz gibt. Wir werden auf unserer Reise auch versuchen heraus zu kriegen woran das liegt ...

Hier www.femundlopet.no gibt es auch eine Trail-Beschreibung auf Englisch. Nach einer 600 Kilometer langen, geräumten und gestreuten Autobahn hört sich das nicht gerade an ... lose Trails und Overflows erwarten die Langstreckler unter den Schlittenhundesportlern ...

1000-kilometer-durch-den-polarwinterWir werden versuchen, hier zu berichten: 1.000 Kilometer durch den Polarwinter! ... wenn wir dazu kommen ...
31.1.10 09:01


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